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30. Fußwallfahrt der Pfarrei St. Cäcilia von Mosbach nach Walldürn

 Pilger mit gelben Halstüchern, die sich zum Einzug versammelt hatten,  bestimmten am Samstag  das Bild vor der Basilika zum Heiligen Blut in Walldürn. Die Tücher trugen die Aufschrift „30. Fußwallfahrt St. Cäcilia nach Walldürn 27. Juni 2009“. Schon 60 Wallfahrer hatten sich morgens um 2.30 Uhr in der Kirche St. Cäcilia versammelt, um sich auf die traditionelle Fußwallfahrt der Pfarrei unter der Pilgerleitung durch Herrn Wolfgang Feil einzustimmen und den Reisesegen von Pfarrer Klaus Bader zu empfangen. Es war in diesem Jahr die 30.Wallfahrt nach der Wiederbelebung einer erstmals 1687 belegten Wallfahrt von Mosbach nach Walldürn. Der Tag stand unter dem Thema „Gelobt seist du, mein Herr“ nach dem berühmten Sonnengesang der Franz von Assisi. An jeder der vier Stationen in den Kirchen auf dem 40 Kilometer langen Pilgerweg entfalteten jeweils andere Wallfahrer das Thema mit Lesungen aus der Bibel, Gebet, Gesang und sogar Körperübungen. In Rittersbach, Limbach, wo die dortigen Frauen Frühstück für die Pilger gerichtet hatten, und in Hollerbach kamen Wallfahrer hinzu, die sich nicht die ganze Strecke zutrauten. In Hainstadt traf der Pilgerzug aus Mosbach mit dem aus der Seelsorgeeinheit  Neudenau zusammen. So vergrößerte sich die Menge der Beterinnen und Beter auf über 200 Personen.  Auch die kleine Gruppe der Fahrradwallfahrer fand sich jeweils zu den einzelnen Stationen ein. Die Station in der Marienkirche in Walldürn wurde von den Wallfahrern aus Neudenau gestaltet. Von dort setzte sich eine endlos scheinende Prozession unter der Leitung von Pfarrer Bader in Bewegung, um Rosenkranz betend die Basilika zu erreichen. Von Walldürner Ministranten begleitet zogen die Pilger aus Mosbach und Neudenau unter Orgelklang in die Wallfahrtskirche zum Heiligen Blut ein.

 Die Wallfahrtsmesse, an der auch viele Mosbacher teilnahmen, die direkt mit dem Auto oder  der Eisenbahn nach Walldürn gekommen waren, zelebrierte Pfarrer Bader zusammen mit Pfarrer Klaus Vornberger aus Neudenau.. In seiner Predigt in der bis auf den letzten Platz besetzten Basilika betonte Pfarrer Bader, dass das oft beschwerliche Unterwegssein auf der Wallfahrt ein Bild sei für den Lebensweg. Der Pilger wisse sich eingebunden in die Gemeinschaft von vielen Mitpilgern. Die Begegnung mit Christus am Wallfahrtsort als dem Ziel der Wallfahrt sei auch ein Bild  für das Lebensziel des Christen. Der Pilger habe auf dem Wallfahrtsweg sich in der Besinnung wieder neu klar werden können, was denn sein eigenes Lebensziel ist. Weiter betonte der Prediger,  jeder Pilger dürfe seine persönlichen Sorgen und die ihm von zu Hause gebliebenen Menschen anvertrauten Anliegen dem Herrn darbringen.
In vielen Kirchen lägen Fürbitt-Bücher auf, in die Kirchenbesucher ihre Anliegen, ihre Bitten und ihren Dank eintragen können. Die Fürbitten der Wallfahrtsmesse wurden aus den in diesen Büchern niedergelegten Anliegen gestaltet.

Nach einem 13-stündigen anstrengenden Wallfahrtstag wurde anschließend noch zur Stärkung in Walldürn eingekehrt. Zur Heimkehr wurden die meisten mit dem Auto in Fahrgemeinschaften abgeholt oder man machte sich mit dem Zug auf die Heimfahrt. Trotz mancher wunden Füße war bei vielen klar: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.











DURCHBRUCH St. JULIANA - STIFTSKIRCHE



Gesamtgrundriss:



Durchbruch
Stiftskirche - St. Juliana:











Grundriss Durchgang:



Bestand Durchgang:



Schnitt:


Ansicht neue Tür St. Juliana:


Ansicht neue Tür Stiftskirche:




Durchgang mit geöffneten Türen: